22.01.2026

Schweiz: Tierschützer wollen Lachsfarm in Mollis verhindern

Die Schweizer Tierschutzorganisation Fair-Fish will die geplante Indoor-Lachsfarm in Mollis (Gemeinde Glarn) verhindern, meldet die Zeitschrift Lebensmittel Praxis (LP). So hat die Schweizer Nichtregierungsorganisation (NGO) Einspruch gegen den Bau der Kreislaufanlage (RAS) erhoben, die an einem Standort zwischen dem ehemaligen Bahnhof Weesen SG (Kanton St. Gallen) und der Autobahn A3 einmal 2.500 Tonnen Lachs produzieren soll. 180 Mio. CHF (= 194 Mio. Euro) will das Unternehmen Swiss Blue Salmon dort investieren und letztendlich 50 Arbeitsplätze schaffen. Doch die Zucht von in der Spitze 1,5 Millionen Fischen in einer RAS kritisiert Fair-Fish als Massentierhaltung, die dem Tierwohl widerspreche, Umweltrisiken berge und globale Auswirkungen habe. Und Fair-Fish sehe ein "Restrisiko", "dass es zu Schadstoffeinträgen in umliegende Gewässer (insbesondere in den Walensee) kommt". Die dichte Haltung missachte artspezifische Bedürfnisse und die Belastung der Ozeane bleibe bestehen, weil für das "Futter der Zuchttiere in RAS-Anlagen wild gefangene Kleinfische benötigt" würden. Swiss Blue Salmon wolle nun das Gespräch mit der Tierschutzorganisation suchen.
Schweiz: Tierschützer wollen Lachsfarm in Mollis verhindern
Foto/Grafik: Swiss Blue Salmon
Die Schweizer Tierschutzorganisation Fair-Fish will die geplante Indoor-Lachsfarm in Mollis (Kanton Glarn) verhindern.
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