29.01.2026

Bremerhaven: Weiterhin keine Einigung im Tarifstreit bei Deutsche See

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Erneute Gespräche zwischen der Fischmanufaktur Deutsche See und der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) endeten in der vergangenen Woche ohne Ergebnis, meldete Buten un binnen, eine Sendung von Radio Bremen. Die NGG will sich nach dieser vierten Verhandlungsrunde mit ihren Mitgliedern über weitere Möglichkeiten des Arbeitskampfes beraten. Die Gewerkschaft hatte am 13. Januar 2026 am Hauptsitz von Deutsche See in Bremerhaven sowie an vielen der bundesweit 19 Standorte Warnstreiks durchgeführt. Alleine in der Seehafenstadt nahmen etwa 200 Beschäftigte an dem Ausstand teil. Die Arbeitnehmerseite hatte laut NGG zunächst 12 Prozent mehr Lohn und einen Anschlusstarifvertrag mit 12 Monaten Laufzeit gefordert, das Unternehmen einen Inflationsausgleich bei 27 Monaten Laufzeit angeboten. Trotz eines verbesserten Angebots will die Gewerkschaft nun ein Stimmungsbild unter ihren Mitgliedern einholen. Neue Streiks seien nicht ausgeschlossen. Der Fischverarbeiter hat an bundesweit 19 Standorten rund 1.700 Beschäftigte.
Bremerhaven: Weiterhin keine Einigung im Tarifstreit bei Deutsche See
Foto/Grafik: NGG
Erneute Gespräche zwischen Deutsche See und der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) endeten in der vergangenen Woche ohne Ergebnis. Foto: Streikende der Fischmanufaktur am 13. Januar 2026 in Bremerhaven.
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