10.08.2026

Häfen schließen sich zur Allianz "Deutsche Seehäfen" zusammen

Acht große deutsche Häfen haben sich zusammengeschlossen, um bei Bund und Ländern mehr Einfluss auszuüben, meldet Nord24. Der neuen Allianz gehören nach Angaben der Beteiligten acht Hafenbetreiber an: Niedersachsen Ports, Hamburg Port Authority, Bremenports, Rostock Port, Lübeck Port Authority, Brunsbüttel Ports, Seehafen Kiel und der Duisburger Hafen. Der Zusammenschluss solle helfen die Hafeninteressen gebündelt zu vertreten. Dabei gehe es vor allem darum, wer die anstehenden Kosten der kommenden Jahre trage. Die Hafenbetreiber gehen nach eigenen Berechnungen von einem Modernisierungsbedarf in Höhe von rund 15 Milliarden Euro aus. So müssten sich die Häfen auf neue Energieimporte, Offshore-Windkraft, Wasserstoff, strengere Sicherheitsanforderungen und störanfällige Lieferketten einstellen. Angesichts einer Infrastruktur von nationaler Bedeutung fordern die Häfen, dass sich der Bund stärker finanziell beteilige. Außerdem wolle das Bündnis schnellere Planungs- und Genehmigungsverfahren. Die Häfen präsentieren sich im Internet auf der Plattform "Deutsche Häfen", die Sie hier finden.
Häfen schließen sich zur Allianz "Deutsche Seehäfen" zusammen
Foto/Grafik: Deutsche Seehäfen
Acht große deutsche Häfen, darunter auch Bremerhaven und Hamburg, haben sich zusammengeschlossen, um bei Bund und Ländern mehr Einfluss auszuüben.
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