09.02.2026

Bremerhaven: Raum für innovative Ideen rund um Fischzucht und Aquakultur

Das Alfred-Wegener-Institut (AWI) will in der ehemaligen Fischauktionshalle X im Bremerhavener Fischereihafen Raum für Start-ups und etablierte Unternehmen aus der maritimen Bio-Ökonomie schaffen, teilt die Fischereihafen-Betriebsgesellschaft (FBG) mit. Das Ocean Solutions Innovation Hub soll im Frühjahr 2026 seinen Betrieb aufnehmen. Mit den geplanten Aktivitäten in der Abteilung 9 der Halle X, Fischauktionsstraße 1, will das AWI an seine bisherige Forschungsarbeit rund um die Themen Fischzucht und Aquakultur anknüpfen. In dem zweigeschossigen Gebäudeteil an der Ostseite der früheren Fischauktionshalle sollen neben der Umsetzung eigener Projekte auch unternehmerische Ausgründungen aus dem Institut und weitere Start-ups die Möglichkeit bekommen, ihre Ideen zum Beispiel zur Aufzucht und Nutzung von Mikroalgen für Fischfutter in der Praxis zu erproben und zu optimieren. "Mit solchen Projekten möchte das AWI dazu beitragen, dass die Ergebnisse unserer Grundlagenforschung über den Wissensgewinn für konkrete innovative Projekte oder Verfahren genutzt werden können", sagt Dr. Matthew Slater, Leiter der AWI-Forschungsgruppe Aquakulturforschung. Die in den Jahren 1928/29 errichtete Halle X, mit einer Länge von knapp 400 Metern das größte Gebäude des Fischereihafens, wurde jahrzehntelang für die Fischverarbeitung genutzt.
Bremerhaven: Raum für innovative Ideen rund um Fischzucht und Aquakultur
Foto/Grafik: WTimm/Wikipedia
Das Alfred-Wegener-Institut (AWI) will in der ehemaligen Fischauktionshalle X im Bremerhavener Fischereihafen Raum für Start-ups und etablierte Unternehmen aus der maritimen Bio-Ökonomie schaffen. Foto: die Halle X im Jahre 2014.
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