14.04.2026
EU: Neues Fischereiabkommen mit den Seychellen
Die Republik Seychellen und die Europäische Union haben am 1. April ein neues, über vier Jahre laufendes Nachhaltiges Fischereipartnerschaftsabkommen (SFPA) abgeschlossen, meldet das Portal Seafood Source unter Verweis auf die Regierung des Archipels im Indischen Ozean. Ein Vorgänger-Abkommen war im Februar 2026 ausgelaufen. Seitdem war die Fischerei von EU-Fangschiffen in der Fischereizone der Seychellen ausgesetzt. Das Abkommen sieht Zahlungen der EU in Höhe von jährlich 5,8 Mio. Euro vor, im Gegenzug erlaubt die Inselrepublik vor der Ostküste Afrikas bis zu 30 Ringwadenfängern und acht Langleinenschiffen der Gemeinschaft den Fang von Thunfisch in seiner exklusiven Wirtschaftszone (EWZ). Mehr als die Hälfte der jährlichen Gelder, nämlich 3 Mio. Euro sollen die nachhaltige Fischerei- und Meerespolitik der Seychellen finanzieren. Das von 2026 bis 2030 laufende Abkommen ersetzt einen Vorgängervertrag, der auf sechs Jahre ausgelegt war.
Unbekannt ist, wieviel Fisch die EU fangen darf. Das Vorgängerabkommen erlaubte der Gemeinschaft einen Fang von insgesamt 50.000 t Thunfisch pro Jahr.
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