29.04.2026
USA: Wie sich Algen "aus der Nische" holen lassen
US-Amerikaner würden gerne Meeresalgen essen, wenn sie Lebensmitteln hinzugefügt werden, die sie bereits mögen, die verzehrfertig sind und die positive Auswirkungen auf ihre Gesundheit haben. Das sind Erkenntnisse einer aktuellen Studie, die die Maine Aquaculture Association (MAA) erstellt hat, um Züchtern und Verarbeitern von Algen dabei zu helfen, Verbraucherpräferenzen beim Thema Algen zu begreifen, meldet das Portal IntraFish. Denn insbesondere im US-Bundesstaat Maine an der Ostküste des Landes, aber auch weltweit, wächst die Algen-Produktion. Tendenziell seien US-Amerikaner noch zögerlich, sich gänzlich auf Algen einzulassen, heißt es in der Untersuchung, die auf vorhandenen Forschungsergebnissen des Maine Aquaculture Innovation Centres aufbaut. Bei der Umfrage waren unter anderem folgende mit Algen angereicherte Produkte Thema: Teriyaki-Sauce, Kartoffelchips, Fertigsuppe, Tortillas, Wraps, Snack-Puffs (knusprige Knabberartikel), Ranch-Dressing, Lasagne, Burger, grüne Nahrungsergänzungsmittel in Pulverform und Kombucha. Als Hauptgrund, warum sie Produkte nicht kaufen würden, nannten die Teilnehmer der Studie Geschmack, fehlende Vertrautheit mit Seafood und dass die Produkte "nicht gut klingen".
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