04.05.2026

USA: Alaska-Seelachs-Fischerei setzt derzeit auf tiefenthäutete Filets

In der laufenden Fangsaison A für Alaska-Seelachs (AP) in den USA legen die Produzenten einen Schwerpunkt auf tiefenthäutete Filets, das heißt Filets, bei denen die Mittelgräte und der Bauchlappen entfernt wurden, meldet das Portal IntraFish. Die Branche reagiere damit auf für die US-Industrie wichtige Kunden wie McDonald's, der die Filets für seine Filet-o-Fish-Sandwiches, das heißt Fischmäcs, einsetzt. "Atlantischer Kabeljau war für uns die wichtigste Art, entsprechend mussten wir reagieren", begründet Espersen-CEO Tino Bendix den Wechsel zum AP. Treibeis habe in der vom 20. Januar bis 9. Juni laufenden Fangsaison A das Auffinden großfallender Fische erschwert, weshalb Verarbeiter die Priorität auf die "deepskin filets" legten und die Produktion regulärer Filets ohne Mittelgräte (PBO) auf die Herbstsaison verschoben hätten. Die insbesondere für Fischstäbchen und panierte Filets genutzten PBO-Seelachs-Blöcke, die vor allem nach Europa gingen, würden derzeit für bis zu 5.000,- USD/t, das heißt 4.265,- Euro/t verkauft. Die Surimi-Produktion lag 2026 bislang (Stand: 13. KW) in der US-Fischerei bei 63.558 t und damit 7,7 % unter der Menge, die zum selben Zeitpunkt 2025 erreicht worden war.
USA: Alaska-Seelachs-Fischerei setzt derzeit auf tiefenthäutete Filets
Foto/Grafik: Evan-Amos/Wikicommons
In der laufenden Fangsaison A für Alaska-Seelachs in den USA legen die Produzenten einen Schwerpunkt auf tiefenthäutete Filets. Die Branche reagiere damit auf Kunden wie McDonald's, der die Filets für seine Filet-o-Fish-Sandwiches (Foto) einsetzt.
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