04.06.2026
WWF Marktcheck: "Weniger problematisch als früher"
Der WWF hat die Fisch-Sortimente deutscher Supermärkte mit den Empfehlungen des eigenen WWF-Fischratgebers abgeglichen und heute ein Fazit veröffentlicht. "Wir sehen eine positive Entwicklung: Es liegen weniger problematische Produkte als früher in den Kühltruhen und Regalen, es sind mehr zertifizierte Fischprodukte verfügbar und viele Händler deklarieren heute vollständiger und transparenter als vor einigen Jahren", sagt Mark Heuer, Experte für Fischerei und Seafood beim WWF Deutschland.
Demnach stamme jedes vierte Produkt in den "Fischtheken des Lebensmitteleinzelhandels" – gemeint sind offenbar auch die Kühlregale und TK-Truhen – aus "grünen Quellen und ist empfehlenswert", das seien 27 Prozent. Der Anteil rot gelisteter Seafood-Produkte – die Kategorie "lieber nicht" – sei jedoch mit 22 Prozent fast ähnlich hoch. Die Hälfte der Produkte sei gelb gelistet, das heißt aus Nachhaltigkeitsperspektive nur "zweite Wahl" (51 Prozent).
Für die Analyse hatte der WWF 1519 Produkte in 28 Filialen der wichtigsten Lebensmitteleinzelhandelsketten erfasst – Aldi Nord, Aldi Süd, Edeka, Kaufland, Lidl, Netto Marken-Discount, Penny und Rewe - und auf Basis der Verpackungsinformationen bwertet. Die Stichproben wurden bereits im jahre 2024 gezogen. Den vollständigen Report finden Sie zum Download unter:
WWF-Fischreport-2026-DE.pdfDer Fischmagazin-Newsletter: Hier kostenlos anmelden