02.11.2026

Norwegen: Wissenschaftler empfehlen höhere Schneekrabben-Quote

Die Fangquote für Schneekrabbe auf dem Festlandssockel Norwegens kann im 2027 von derzeit 12.336 t (2026) auf dann 16.594 t steigen, meinen Wissenschaftler des Norwegischen Instituts für Meeresforschung (IMR). Sämtliche Indizien für die Bestandsgröße seien 2026 höher als 2025 und ließen diese Anhebung der TAC um 35 % zu, erklärt Bestandsmanagerin Ann Merete Hjelset. Die 'snow crab' komme zwar in weiten Teilen der Barentssee vor, werde jedoch vor allem dort befischt, wo die Dichte der Tiere am höchsten sei – auf der Sentralbanken und bei Hopendjupet im Norden. Die Wissenschaftler empfehlen die Aufrechterhaltung einer Schonzeit für die Tiere vom 1. Juli bis zum 31. Dezember 2027. Denn wenn sich die Krabben häuten, seien sie besonders empfindlich. Die Schonphase sorge zum einen dafür, dass die Tiere nicht durch die Fischerei geschädigt würden, gleichzeitig sei das Sortieren leichter, Discards würden verringert und damit die Sterblichkeit gesenkt. So werde der Bestand gestärkt, außerdem sei gewährleistet, dass die Fischerei in einem Zeitraum erfolge, in dem die Schneekrabbe von bester Qualität sei. Die endgültige Fangquote für 2027 werde vom Fischereiministerium festgelegt.
Norwegen: Wissenschaftler empfehlen höhere Schneekrabben-Quote
Foto/Grafik: Totti/Wikipedia
Die Fangquote für Schneekrabbe auf dem Festlandssockel Norwegens kann im 2027 von derzeit 12.336 t (2026) auf dann 16.594 t steigen, meinen Wissenschaftler des Norwegischen Instituts für Meeresforschung (IMR).
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