Der norwegische Züchter von Weißem Heilbutt, Nordic Halibut, hat angekündigt, den Fischverarbeiter Pure Norwegian Seafood (PNS) zu 100 % zu kaufen.
Die MSC-Zertifizierung der russischen Fischerei auf Alaska-Seelachs läuft turnusgemäß zum 30. Dezember 2026 aus und befindet sich deshalb derzeit in einem Verfahren für eine Rezertifizierung. Doch ein Vertreter von Alaskas Behörde für Fisch und Wild (ADF&G) fordert, die Fischerei nicht erneut zu zertifizieren, weil die von Russland verwaltete AP-Fischerei "keine überzeugende Erntestrategie besitze, keine Maßnahmen zur Vermeidung von Beifang und keinen Schutz der benthischen Lebensräume".
Frischetheken gehören zu den stärksten Differenzierungsfaktoren im Lebensmitteleinzelhandel. Sie prägen maßgeblich die Wahrnehmung von Qualität, Frische und Vertrauen und wirken über den eigentlichen Thekenkauf hinaus auf das Image eines Marktes. Doch ihr Stellenwert verändert sich.
Die Europäische Vereinigung der Fischmehl- und Fischöl-Produzenten (EFFOP - Marine Nutrients Europe) hat Anfang Juni ihre alle zwei Jahre stattfindende Konferenz in Bremerhaven abgehalten.
Grönlands größter Fischproduzent Royal Greenland will bei seinen Produkten für den Lebensmitteleinzelhandel verstärkt die Herkunft Grönland hervorheben.
Die Korbfischerei insbesondere auf Taschenkrebs, Europäischen Hummer und Samtkrabbe auf den Orkney-Inseln ist die erste Fischerei weltweit, die nach dem neuen Community Catch Standard für Kleinfischereien zertifiziert worden ist.
Bayou Best Foods hat BettaF!sh übernommen, die pflanzenbasierte Marke der Berliner Wunderfish GmbH.
Argentiniens Fischereiflotte hat im ersten Halbjahr 2026 insgesamt 486.678 t angelandet und damit 8 % mehr als im Vergleichszeitraum 2025.
Die neuen Eigentümer der Fischkonservenfabrik Appel in Cuxhaven sind derart uneins über die Zukunft des Traditionsunternehmens, dass sie ihre Konflikte vor Gericht austragen.
Das von der EU-Kommission vorgeschlagene Einfuhrverbot für Kabeljau aus Russland könnte den bereits angespannten Weißfischmarkt weiter unter Druck setzen. Experten erwarten jedoch weniger, dass die Preise weiter steigen, sondern dass sich der Trend zu langfristigen Partnerschaften zwischen Lieferanten und Einkäufern verstärkt.