Deutschlands größte fischwirtschaftliche Messe ging in der vergangenen Woche mit insgesamt 12.761 Besuchern und Besucherinnen zu Ende. Vom 22. bis 24. Februar wurde die Doppelmesse, die 20. fish international und die 7. Gastro Ivent, erneut zum Treffpunkt für alle, die Sortiment, Speisekarte und die dazugehörigen Infrastrukturen zukunftsfähig weiterentwickeln wollen.
Der Bremerhavener Fischfiletierbetrieb Matos Seafood hat bereits zum 1. Januar 2026 seinen Betrieb im Rahmen einer Insolvenz eingestellt.
Für das Geschäftsjahr 2024/25 konnte die Sæby Fiske-Industri, der mutmaßlich größte Hersteller von Makrelen-Konserven in Europa, noch "ein besseres Ergebnis als erwartet" präsentieren, meldete Mitte Januar das dänische Fiskerforum. Doch "die Aussichten für das neue Geschäftsjahr sind deutlich düsterer", heißt es. 2025/26 drücken explodierende Rohwarenpreise die Erträge voraussichtlich gegen Null.
Argentiniens Fischindustrie konnte das Jahr 2025 mit Exporterlösen von 2,066 Mrd. USD abschließen und damit mit 3,9 % mehr als im Vorjahr, meldet das Portal Fish Information & Services (FIS). Die Exporterlöse seien die zweithöchsten in der Geschichte des Landes, übertroffen nur vom Jahr 2018, als 2,155 Mrd. USD erwirtschaftet wurden.
Brasilien konnte seine Tilapia-Produktion im vergangenen Jahr trotz mehrerer Herausforderungen um 6,8 % auf 707.495 t steigern, meldet das Portal IntraFish. Dabei litt die Branche unter hohen Zöllen, vietnamesischen Einfuhren von Tilapia nach Brasilien und der geplanten Einstufung von Tilapia als "invasive Spezies".
Metro hat heute mit einer feierlichen Grundsteinlegung den offiziellen Startschuss für den Neubau seines Düsseldorfer Großmarktes an der Ulmenstraße gegeben.
Kaufland testet den Einsatz einer digitalen Bestellstele an der Bedientheke. Für diese Innovation wurde die Einzelhandelskette jetzt mit dem renommierten Retail Technology Award (Reta Award) ausgezeichnet.
Erstmals seit Bestehen ihrer Farmen melden einige norwegische Kabeljau-Züchter Gewinne oder teilen mit, kurz vor Erreichen der Gewinnzone zu stehen.
Rotbarsch aus Island (Sebastes marinus oder Sebastes norvegicus) wird in Zukunft im deutschen Markt ausschließlich unter der Bezeichnung Goldbarsch gehandelt. Hierauf einigten sich isländische Seafood-Produzenten und Exporteure, um mehr Klarheit im Markt zu schaffen und isländischen Goldbarsch eindeutig vom allgemeinem Begriff Rotbarsch abzugrenzen.