16.06.2026

Niederlande: Projekt "Passive Garnelenfischerei" – die Ergebnisse

Die niederländische Universität Wageningen (WUR) hat im Rahmen eines Projektes untersucht, inwieweit passive Garnelenfischerei im Wattenmeer technisch und wirtschaftlich realisierbar ist. Nun lädt die WUR Interessierte und Beteiligte zu einer Abschlussveranstaltung dieses Projektes "Passive Garnelenfischerei im Wattenmeer" ein, und zwar für Freitag, den 19. Juni, von 13:00 bis 16:00 Uhr in die Fischauktion Harlingen, Nieuwe Visserhaven 25. Im Rahmen dieser Forschungen hätten sowohl "Ankergruben" als auch die Korbfischerei wertvolle Erkenntnisse, praktische Erfahrungen und neue Ideen für die Weiterentwicklung passiver Fanggeräte geliefert. Die Ergebnisse zeigen demnach, dass die passive Fischerei die traditionelle Garnelenfischerei nicht eins zu eins ersetzen kann. Doch gerade die Resultate des Projektes zur Ankergrubenfischerei hätten Potenzial als ergänzende Fangmethode in bestimmten geschlossenen Gebieten, zu bestimmten Jahreszeiten und unter bestimmten Bedingungen ergeben. Allerdings seien weitere technische Entwicklungen und Optimierungen notwendig, um passive Methoden für die Fischereipraxis wirtschaftlich rentabel zu gestalten. Bei der Veranstaltung in Harlingen gebe es Gelegenheit für Fragen an und Diskussionen mit Forschern und Fischern. Der Abschlussbericht des Projektes werde im Juli auf der Website von Wageningen Marine Research veröffentlicht.
Niederlande: Projekt "Passive Garnelenfischerei" – die Ergebnisse
Foto/Grafik: Björn Marnau/FischMagazin
Die Universität Wageningen (WUR) hat untersucht, inwieweit passive Garnelenfischerei im Wattenmeer technisch und wirtschaftlich realisierbar ist. Foto: der Reusenfischer Erhard Djuren im Jahre 2004 im Watt der Wesermündung.
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